Termine

  • Lese-Termine 2020: Necla Kelek liest aus ihrem neuen Buch "Die unheilige Familie - Wie die islamische Tradition Frauen und Kinder entrechtet"

    6.3.2020, 18:00, Volkshochschule Buxtehude
    10.3.2020, 19:30, Literaturfestival, Würzburg
    13.3.2020, 12:00 (??) Leipziger Buchmesse, im Gespräch mit Ulrike Ackermann
    14.3.2020,15:00 (??) Leipziger Buchmesse, Deutscher Autorenverband
    14.3.2020, 20:00 (!!) Deutscher Autorenverband, Leipzig, Mendelssohn-Haus Musiksaal
    17.3.2020,19:30, Volkshochschule Osnabrück
    18.3.2020,19:00, Volkshochschule Nordhorn
    3.4.-5.3.2020 im Kloster Münsterschwarzach
    21.4.2020, 18:00, Konrad Adenauer Stiftung, Finsterwalde/Brandenburg
    22.4.2020, 18:00, Konrad-Adenauer-Stiftung, Frankfurt a.d.Oder
    23.4.2020, 19:30, Volkshochschule, Füssen
    07.5.2020, Kommunales Integrationszentrum, Bielefeld
    28.5.2020 in Bückeburg

WIESBADENER KURIER, 18. April 2020

Islampolitik in Corona-Zeiten

Im Schatten der Pandemie soll offenbar der Weg bereitet werden, um die Islamverbände anzuerkennen
Ein Gastbeitrag von Necla Kelek.
https://www.wiesbadener-kurier.de/politik/deutschland/gastbeitrag-von-necla-kelek-islampolitik-in-corona-zeiten_21563475#

CICERO, 6. März 2020

Integration in Deutschland - Sprache der Diskriminierung?

In ihrem Buch „Sprache und Sein“ versucht die Bloggerin Kübra Gümüsay, die deutsche Sprache als Waffe der Diskriminierung von Muslimen zu entlarven. Dabei zeigt sich aber vor allem ihr Mangel an Diskursbereitschaft und ihr Missverständnis von Integration.
Ein Gastbeitrag von Necla Kelek.
https://www.cicero.de/kultur/integration-deutschland-sprache-der-diskriminierung

Gießener Anzeiger, 29. Feb. 2020

Islamverbände: Krieg vor den Gerichten

Islam-Verbände bemühen gern die Justiz, wenn sie Kritiker mundtot machen wollen. Meinungsfreiheit landet so vor Gericht, schreibt Gastautorin Necla Kelek
https://www.giessener-anzeiger.de/politik/deutschland/gastbeitrag-von-necla-kelek-zu-islam-verbanden_21327084#

Necla Kelek auf Facebook zum Urteil Kelek vs. Ahmadiyya-Muslim-Gemeinde

Erläuterungen zum Frankfurter OLG-Urteils gegen mich

Nach OLG-Urteil darf die Ahmadiyya Muslim Jamaat als "islamische Sekte“ bezeichnet werden.

Das Oberlandesgericht Frankfurt hat am 6. Februar 2020 geurteilt, dass ich - wie in einem Interview im Deutschlandfunk geschehen - den Islamverband Ahmadiyya Muslim Jamaat (AMJ) sehr wohl als "islamische Sekte“ beurteilen darf, "die den Islam wortwörtlich umgesetzt sehen will“, sich "inhaltlich nicht mit dem Koran - insbesondere den Gewaltstellen im Koran - auseinandersetze“ und aus der man nicht ohne Weiteres „ein- und austreten“ könne.

Nicht mehr wiederholen darf ich laut Gericht – woran ich mich halte –, dass die AMJ "eine politische Agenda verfolge“ und dass deren Moscheen "Orte der Männer“ seien. Das Gericht räumt ein, dass man, wie ich, den Islam "grundsätzlich für politisch“ halten könne. Das Ziel, ein weltweites Kalifat nach den Maßgaben der Scharia zu errichten oder 100 Moscheen mit Geschlechterapartheid in Deutschland zu bauen, das Missionierungsprogramm und weitere umfangreiche Belege, die ich zusammen mit meinem Hamburger Anwalt Jan Mohr schriftlich wie mündlich vorgetragen habe, wurden vom Gericht erstaunlicherweise nicht als hinreichenden Beleg für eine „politische Agenda“ der Ahmadiyya gewertet.

Zwar sei, so das Gericht, die Meinung legitim, diese islamische Gemeinde sei "patriarchalisch und männerdominant“. Hingegen sei meine Auffassung, die Moscheen der AMJ seien, wie die der anderen muslimischen Gemeinden, "Orte der Männer“, eine unzutreffende Tatsachenbehauptung, weil durch diese Äußerung für den durchschnittlichen Hörer der Eindruck entstünde, Frauen dürften die AMJ-Moscheen nicht betreten. Diese Auffassung kann ich nicht teilen. So etwas habe ich weder gesagt noch gemeint. Es ist allgemein bekannt, dass auch Frauen deren Moscheen (in Geschlechterapartheid in getrennten Räumen) aufsuchen könnten. Den Ausdruck "Orte der Männer“ habe ich ersichtlich im metaphorischen Sinne verwendet.

Das aktuelle Urteil geht auf eine Klage und Berufung der AMJ zurück, die sich durch ein Fünf-Minuten-Interview von mir im "Deutschlandfunk“ vom 23. August 2017 in ihrem Persönlichkeitsrecht verletzt sah. Gemeindemitglieder, die den Verband verlassen, werden hingegen geächtet und diskriminiert. Entsprechende Aussagen wurden dem Gericht vorgelegt.

Bereits im Verfahren vor dem Landgericht Frankfurt war die AMJ in wesentlichen Punkten mit ihrem Ansinnen, mir den Mund zu verbieten, unterlegen und ging in Berufung. Das jetzige Urteil ist abermals eine Zurückweisung des Versuchs, kritische Meinungen per Gericht verbieten zu lassen, auch wenn die Gerichte einige Tatsachen unterschiedlich bewerten. Alle beanstandeten Interviewäußerungen von mir sind im Verfahren in der einen oder anderen Instanz von den beteiligten sechs klugen Fachjuristen mal für zulässig befunden worden. Die Revision wurde nicht zugelassen. Ob ich Rechtsmittel dagegen einlege, ist noch nicht entschieden.

Im Zusammenhang mit dem Urteil stelle ich den Landesregierungen von Hessen und Hamburg (Länder, in denen die AMJ als Körperschaft öffentlichen Rechts anerkannt ist) die grundsätzliche Frage:

Wie erklären Sie den Bürgerinnen und Bürgern, dass Sie mit einem Islam-Verband zusammenarbeiten, dem vorgeworfen werden darf, sich nicht von den Gewaltstellen im Koran zu distanzieren, der Geschlechterapartheid propagiert und praktiziert, den man nicht ohne Weiteres verlassen kann? Warum lassen Sie die Imame eines solchen Verbandes als Lehrpersonal in staatliche Schulen und erlauben ihnen, dort Religionsunterricht zu veranstalten?“

Ich habe in meinem neuen Buch "Die unheilige Familie – Wie islamische Tradition Frauen und Kinder entrechtet“ (Droemer, 2019, 330 Seiten, € 19,99) im Kapitel "Der Harem als >>save space<<: Wie Frauenapartheid als Freiheit verkauft wird“, mich ausführlich mit dem reaktionären Frauen- und Familienbild der AMJ auseinandergesetzt. -14. Feb. 2020

Urteil zu Islamkritikerin

Necla Keleks Rederecht

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13. Feb. 2020

Die Kritikerin der islamischen Ahmadiyya-Gemeinde darf nach einem neuen Urteil sagen, die Gemeinschaft setze sich nicht mit der Gewalt im Koran auseinander. Andere Aussagen muss Necla Kelek weiter unterlassen.
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/islamkritikerin-necla-kelek-darf-ahmadiyya-gemeinde-kritisieren-16630794.html

Gastkommentar

Das Patriarchat kehrt zurück

Necla Kelek, Allgemeine Zeitung, 4. Jan. 2020

Die Politik muss mit Blick auf schutzsuchende Migranten die Unabhängigkeit der Frauen und Kinder in den Blick nehmen – anstatt sie zu instrumentalisieren.
https://www.allgemeine-zeitung.de/politik/deutschland/gastkommentar-von-necla-kelek-das-patriarchat-kehrt-zuruck_20982443#

Interview

Wieso kämpfen manche Feministinnen für das Kopftuch, Necla Kelek?

Necla Kelek im Gespräch mit der BZ (Berlin), 29. Sept. 2019

Necla Kelek (61) kam mit neun Jahren aus Istanbul nach Deutschland. Heute engagiert sich die promovierte Soziologin für Frauenrechte und eine Modernisierung des Islam. B.Z. traf die streitbare Wahlberlinerin zum Interview.
https://www.bz-berlin.de/deutschland/wieso-kaempfen-manche-feministinnen-fuer-das-kopftuch-necla-kelek?

Gastkommentar

Wenn die Familie ein Gefängnis ist

Von Necla Kelek, Allgemeine Zeitung, 27. Sept. 2019

Zwangsehen, Kinderehen, Polygamie - in Deutschland wird viel zu oft weggeschaut.
https://www.allgemeine-zeitung.de/politik/deutschland/gastkommentar-von-necla-kelek-wenn-die-familie-ein-gefangnis-ist_20480492

Gastkommentar

Sprache ist der Schlüssel

Von Necla Kelek, mittelhessen.de, 16. August 2019

Carsten Linnemann hat Recht, findet unsere Gastautorin: Das Bestehen auf Deutschkenntnissen als Voraussetzung für die Einschulung ist keine Zumutung - im Gegenteil.
https://www.mittelhessen.de/politik/deutschland/gastkommentar-von-necla-kelek-sprache-ist-der-schlussel_20360667#

Gastkommentar

Alle reden vom Klima - aber ...

Von Necla Kelek, Allgemeine Zeitung, 5. Juli 2019

Das derzeitige Thema Nummer eins - das Klima - hat die Migration in den Hintergrund gedrängt. Dabei hängt beides zusammen, sagt Necla Kelek.
https://www.allgemeine-zeitung.de/politik/deutschland/gastkommentar-von-necla-kelek-alle-reden-vom-klima-aber_20262391#

Gastkommentar zum Kinostart von "Nur eine Frau"

Verbrechen im Namen der Ehre

Von Necla Kelek, Mittelhessen.de, 25. Mai 2019

Die Opfer von Ehrenmord und Zwangsverheiratung werden meistens schnell vergessen. Dabei wäre es so wichtig, konsequent die Täter zu verfolgen, findet Gastautorin Necla Kelek
https://www.mittelhessen.de/politik/deutschland/gastkommentar-von-necla-kelek-verbrechen-im-namen-der-ehre_20168772#

Gastkommentar

Über das Kopftuch von Chanel

Von Necla Kelek, Oberhessische Zeitung, 12. April 2019

Eine Frankfurter Ausstellung zeigt moderne muslimische Mode – das ist falsch verstandene Vielfalt, schreibt Gastautorin Necla Kelek in ihrem Kommentar.
https://www.oberhessische-zeitung.de/politik/deutschland/gastkommentar-von-necla-kelek-uber-das-kopftuch-von-chanel_20080036#

Gastkommentar

Erst der Staat, dann die Religion

Von Necla Kelek, Gießener Anzeiger, 2. März 2019

Säkularität kann islamische Parallelgesellschaften verhindern, schreibt unsere Gastautorin Necla Kelek in ihrem Beitrag. Aber auch die deutsche Gesellschaft selbst sei nur bedingt säkular und nicht immer Vorbild.
https://www.giessener-anzeiger.de/politik/deutschland/gastkommentar-von-necla-kelek-erst-der-staat-dann-die-religion_19988483#

Gericht weist Ahmadiyya-Klage gegen Islamkritikerin Necla Kelek ab

Die Klage des Islamverbandes Ahmadiyya Muslim Jamaat gegen die Publizistin Necla Kelek ist in erster Instanz in wesentlichen Punkten vom Landgericht Frankfurt abgewiesen worden.

Neue Zürcher Zeitung, 25. Feb. 2019
https://www.nzz.ch/feuilleton/gericht-weist-ahmadiyya-klage-gegen-islamkritikerin-necla-kelek-ab-ld.1462635

Urteil im Streit zwischen Lamya Kaddor und Necla Kelek

Weiß Lamya Kaddor besser, was Necla Kelek
meinte?

Von Jürgen Kaube, FAZ, 20. Jan. 2019

Was hat Necla Kelek über die Sexualität muslimischer Männer tatsächlich gesagt? Lamya Kaddor gibt vor, sie wisse, was Kelek gemeint habe. Nun hat das Landgericht Berlin den Streit entschieden.

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Gastkommentar über den Auftakt der 4. Deutschen Islamkonferenz

Der falsche Umgang mit Muslimen

Von Necla Kelek, Gießener Anzeiger, 8. Dez. 2018

Innenminister Horst Seehofer wünschte sich zu Beginn der  4. Deutschen Islamkonferenz in Berlin einen „Islam in, aus und für Deutschland“,  Moscheevereine, die finanziell vom Ausland unabhängig sind und er möchte "den muslimischen Glauben mit der deutschen gewachsenen Kultur" versöhnen.  Über die Probleme die Muslime durch Selbstausgrenzung, Parallelgesellschaften, eine andere Leitkultur und eine islamisch geprägte Identitätspolitik sprach er nicht.
https://www.giessener-anzeiger.de/politik/deutschland/der-falsche-umgang-mit-muslimen-gastkommentar-von-necla-kelek-zum-islam_19721314

Gastkommentar zu den Grünen

Die Partei ist eine Fortschrittsbremse

Von Necla Kelek, Allgemeine Zeitung Mainz, Sept. 2018

Dass die Grünen in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind, zeigen nicht nur ihre guten Umfrageergebnisse, sondern auch die vielen Presseberichte über ihr Spitzenpersonal. In den Instituten, den Universitäten und Medien haben wir die Partei als moralische Anstalt – und effektive Fortschrittsbremse.
https://www.allgemeine-zeitung.de/panorama/aus-aller-welt/gastkommentar-von-necla-kelek-zu-den-grunen-partei-ist-eine-fortschrittsbremse_18991171

Gastkommentar

Auch Musliminnen haben das Recht, nicht missbraucht zu werden

Von Necla Kelek, NZZ, 8. März 2018

Weltweit hat die #MeToo-Debatte über den sexuellen Missbrauch von Frauen durch Männer in Machtpositionen Resonanz gefunden. Kaum jedoch in der muslimischen Welt – dort steckt die Frau im Gefängnis von Religion, Familie und Patriarchat fest.
https://www.nzz.ch/meinung/auch-musliminnen-haben-das-recht-nicht-missbraucht-zu-werden-ld.1361539

Gastkommentar

Nur die Befreiung der Frauen kann Afrikas Bevölkerungsexplosion stoppen

Von Necla Kelek, NZZ, 4. Jan. 2018

4,8 Kinder bekommt eine Frau südlich der Sahara im Schnitt. Ein Mitspracherecht bei der Zahl hat sie kaum. Erst wenn Afrikas Frauen sich von patriarchalischen, ökonomischen und religiösen Zwängen befreien, wird die Geburtenrate zurückgehen.
https://www.nzz.ch/meinung/nur-die-befreiung-der-frauen-kann-afrikas-bevoelkerungsexplosion-stoppen-ld.1337941

Lamya Kaddor stalkt Necla Kelek:
Das Prinzip der gefühlten Wahrheit

Von Jörg Metes, 17. Dez. 2017

So viele Prozesse, wie sie gewinnen würde, kann Necla Kelek gar nicht führen. Seit mehr als sieben Jahren ist über sie ein bösartiges Gerücht in Umlauf. Es wurde 2010 von Lamya Kaddor in die Welt gesetzt und wird seitdem ständig in Medien, Wissenschaft und Politik wiederholt.
Necla Kelek soll über Muslime gesagt haben, sie hätten eine Neigung zur Sodomie. Das hat sie nie gesagt. Trotzdem hält sich diese Behauptung hartnäckig.
https://www.ruhrbarone.de/lamya-kaddor-stalkt-necla-kelek/150052#more-150052

Stakkato der Infamie

Von Thierry Chervel, 18. Dez. 2017

Lamya Kaddor hat die religionskritische Autorin Necla Kelek über Jahre mit einem verfälschten Zitat desavouiert. Eine ganze Kohorte bekannter Autoren und Autorinnen von Hilal Sezgin über Wolfgang Benz, Cem Özdemir, Klaus Jürgen Bade bis hin zu Jakob Augstein hat das Gerücht bis zum Überdruss wiederholt. Nein, Kelek behauptet nicht "frei von der Leber weg", dass muslimische Männer es zur Not mit Tieren treiben. Kaddor behauptet, dass Kelek das behauptet.
https://www.perlentaucher.de/essay/wie-lamya-kaddor-und-andere-ueber-jahre-necla-kelek-mit-einem-verfaelschten-zitat-verfolgten.html

Islam-Kritik

Unterlassen Sie die plumpe Pauschalkritik über Muslime!

Von Serap Güler, Welt, 06.12.2017

Wer nur von Parallelgesellschaften und islamischer Unterdrückung redet, ignoriert die Bandbreite muslimischen Lebens in Deutschland. Unsere Autorin - türkischstämmig und CDU-Staatssekretärin – widerspricht Soziologin Necla Kelek.
https://www.welt.de/debatte/kommentare/article171317695/Unterlassen-Sie-die-plumpe-Pauschalkritik-ueber-Muslime.html

Kelek antwortet Güler

Machen Sie Ihren Job, statt Märchen zu erzählen

Von Necla Kelek, Welt,  7. Dez. 2017

Eine Staatssekretärin für Integration muss religionskritisch sein und sich fragen, warum Muslime in Deutschland nicht ankommen. Alles andere ist politisch naiv. Hier antwortet unsere Autorin auf Kritik von Serap Güler.
https://www.welt.de/debatte/kommentare/article171359785/Machen-Sie-Ihren-Job-statt-Maerchen-zu-erzaehlen.html

Laudatio auf Michel Houellebecq

“Sie beschreiben eine Gesellschaft, die ihre Mitte verloren hat“

Von Necla Kelek, Die Welt, 27. Sept. 2016

Michel Houellebecq fantasiert in seinem Roman “Unterwerfung“, wie Frankreich unter islamischer Regierung aussehen würde. Dafür erhält er den Frank-Schirrmacher-Preis. Eine Laudatio.
https://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article158391399/Sie-beschreiben-eine-Gesellschaft-die-ihre-Mitte-verloren-hat.html

Über Kinderehe, Kinderarbeit, Kontaktverbot

Die Türkei heute: Wenn ein Bier zum stillen Protest wird

Von Necla Kelek, TERRE DES FEMMES, Aug. 2016

TERRE DES FEMMES-Vorstandsfrau Dr. Necla Kelek hat vor kurzem die Türkei besucht. Im vorliegenden Beitrag schildert sie ihre Beobachtungen vor Ort über Kinderehe, Kinderarbeit, Kontaktverbot und die Lage der aus Syrien geflüchteten Frauen und Kinder.
https://www.frauenrechte.de/online/fr/rss/358-aktuelles/aktuelles-zum-thema-gleichberechtigung-und-integration/2133-ueber-kinderehe-kinderarbeit-kontaktverbot-die-tuerkei-heute-wenn-ein-bier-zum-stillen-protest-wird

Hildegard von Bingen Preisverleihung 2017 Kelek

ZDF-Journalist Theo Koll wird 23. Träger des Hildegard-von-Bingen-Preises

Foto: © Privat
Necla Kelek und Theo Koll bei der Preisverleihung in Mainz, 1. Oktober 2017

Von Torben Schröder

MAINZ - Theo Koll heißt der 23. Träger des Hildegard-von-Bingen-Preises für Publizistik. “Mit einem Blick für das Wesentliche und die Geschicke der Menschen“, steht er als Korrespondent in den Augen des Kuratoriums für “klug gewichtete Analyse und vernunftgetragene Berichterstattung“. In aufgeregten Zeiten wie diesen dient die im Erbacher Hof in Mainz verliehene Auszeichnung als Fingerzeig. “Objektivität, Recherche, Haltung“ sind für Kuratoriumsmitglied Necla Kelek Merkmale in Kolls Lebenswerk. Die 2009er Preisträgerin stellt den ZDF-Journalisten in eine Reihe mit den Preisträgern Antonia Radosch, Claus Kleber und Peter Scholl-Latour. Und Kelek mahnt: Manche Berufskollegen hätten versucht, die Flüchtlingskrise schönzureden, wegzuschreiben. Und sie hätten vermieden, “offensichtlich islamistische Gewalt“ als solche zu benennen, um zu beruhigen. Das mache die ganze Branche angreifbar.

Jutta Allmendinger trifft Necla Kelek 2017

Jutta Allmendinger trifft Necla Kelek

Foto: © Leibniz-Gemeinschaft
Necla Kelek bei der Veranstaltung Leibniz „Familie im Wandel“ am 06. September 2017

Veranstaltung Leibniz debattiert zum Thema “Familie im Wandel“. Ihre erfahrene und soziologisch belegbare Sicht auf die vorwiegend muslimisch geprägte Familie hat in der Gegenüberstellung mit den Thesen Jutta Allmendingers einen oftmals vernachlässigten Bereich deutscher Bildungsdiskussion beleuchtet und den Facettenreichtum des aktuellen Familienbildes bereichert und kritisch hinterfragt. Die Diskussion hat gezeigt, dass viele Fragen noch unbeantwortet sind und den Themen Bildung, Familie und Gleichstellung mehr Aufmerksamkeit entgegengebracht werden sollten.
 
www.leibniz-gemeinschaft.de
Chausseestraße 111, 10115 Berlin
Fon: +49 30 206049-43
Fax: +49 30 206049-55

Bayrischer Integrationspreis 2017

Bayerischer Integrationspreis und Bayerischer Asylpreis 2017

Foto: © Bildarchiv Bayerischer Landtag
Emilia Müller, Barbara Stamm, Dr. Necla Kelek und Kerstin Schreyer im Gespräch.

 “Empowerment für Frauen“ lautete das Motto, unter dem Landtagspräsidentin Barbara Stamm, Integrationsministerin Emilia Müller sowie die Integrationsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung Kerstin Schreyer am gestrigen Weltflüchtlingstag den Bayerischen Integrationspreis verliehen. Beim ebenfalls vergebenen Bayerischen Asylpreis ging es zwar um die Bekämpfung von Fluchtursachen. Doch auch hier wurde klar: Frauen sind der Schlüssel zu erfolgreicher Migrations- und Integrationspolitik, denn sie sind das Herz familiärer Strukturen.

„Der Staat muss die Rechte der Kinder garantieren“
Necla Kelek erhielt das Podium nicht nur für ihre spätere Laudatio auf den Verein Frauen für Frauen, sondern auch für eine recht deutliche Impulsrede zu den oft verkrusteten familiären Traditionen des Islam. “Deutsch sein bedeutet, aus der Frage nach Schuld heraus zur Selbstreflektion fähig zu sein“, sagte sie, “doch diese Fähigkeit zur Selbstreflektion übernehmen eingewanderte Muslime leider überhaupt nicht. Sie bewahren lieber autoritäre patriarchalische Familienmodelle. Somit ist es der Staat, der den Kindern von Migranten das Recht auf eine Kindheit, das Recht auf Turnen, Musizieren und Freiheit in der Bekleidung garantieren muss.“ Barbara Stamm, wesentlich moderater, ergänzte, dass ja auch den Europäerinnen die Gleichberechtigung nicht in den Schoß gefallen sei. Man habe sich Ausbildungs- und Berufschancen mit Selbstbewusstsein erkämpft – “und dieses Selbstbewusstsein müssen wir den migrierten Frauen beibringen“.

Pressemitteilung

22. 05. 2017

Recht auf Kindheit muss gewahrt bleiben

TERRE DES FEMMES fordert gesetzliches Kopftuchverbot bei Mädchen

Terre des Femmes, Mitfrauenversammlung 05-2017

Patriarchatskritische Aktivistinnen

Foto: © TERRE DES FEMMES
v.l.n.r.: Jasmina Prpic, Mina Ahadi, Nina Coenen, Saida Keller-Messahli und Necla Kelek

TERRE DES FEMMES – Menschenrechte für die Frau e.V. hat am 19. Mai 2017 zum öffentlichen Abend in die Urania e.V. Berlin eingeladen. Als Auftakt zur jährlichen Mitfrauenversammlung diskutierten Podiumsgäste und Publikum zum Thema „Patriarchatskritische Aktivistinnen aus islamischen Gesellschaften: Ihr Engagement und unser Beitrag“.

Terre des Femmes, Internationaler Frauentag, Dr. Kelek

Internationaler Frauentag

Foto: © Michaele Helker
Frauen der Städtegruppe Köln mit den Podiumsteilnehmerinnen Dr. Necla Kelek, Sonja Fatma Bläser, Şermin Güven, Moderatorin Anke Wolf-Graaf und Organisatorin Birgitta Hahn.

Internationaler Frauentag - TERRE DES FEMMES aktiv am 8. März 2017
Rund um den 8. März 2017 fanden zahlreiche Veranstaltung von und mit TERRE DES FEMMES (TDF) statt. Bei Filmvorstellungen, Preisverleihung, Demonstrationen und Podiumsdiskussion waren TDF VertreterInnen sowie Städte- und Hochschulgruppen bundesweit vertreten und nutzten den Anlass, um auf die unterschiedlichen Formen von Gewalt an Mädchen und Frauen aufmerksam zu machen.

Unterwanderungsversuch bei TdF

33 von 2.000 Mitgliedern proben die Revolte – auch gegen den neu gewählten Vorstand. Terre des Femmes soll in Zukunft das Gegenteil vom Bekannten vertreten. Das Bekannte ist: Frauenrechte ohne multikulturelle Relativierung und Kampf gegen die Akzeptanz der Prostitution. Wer dreht daran?
26. Juni 2017 Von Alexandra Eul

Foto © Kelek: Der neugewählte Vorstand von Terre des Femmes, v.li.: Luczak, Kelek, Stolle, Bell und Kosack.

Frauenmarsch: Flop oder Erfolg?

Auch der Boykottaufruf des scharia-gläubigen Moscheenverbandes konnte den Multikulti-/Frauenmarsch nicht verhindern. Nicht alle haben sich einschüchtern lassen. Auch wenn die grüne stellvertretende Bürgermeisterin dem Rat der Schura folgt.
15. Mai 2017von Alexandra Eul

Dr. Necla Kelek
Mail: post@neclakelek.de

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